Von Theo Bertram, Head of Government Relations, TikTok Europe

TikToks Mission ist es, Menschen zu inspirieren und zu bereichern, indem wir ihnen eine kreative Heimat geben und ihnen ein authentisches, unterhaltsames und positives Erlebnis bieten. Deshalb ist es uns sehr wichtig, unseren Nutzer*innen ein sicheres und geschütztes Umfeld zu bieten. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Deshalb haben wir in der Vergangenheit unterschiedliche Maßnahmen ergriffen, um TikTok zu einem sicheren und positiven Ort für Nutzer*innen zu machen. Diese Maßnahmen prüfen wir regelmäßig und entwickeln sie fortlaufend weiter.

Heute veröffentlichen wir unseren dritten Bericht darüber, wie viele Meldungen uns im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) im zweiten Halbjahr 2020 erreicht haben und wie wir mit ihnen umgegangen sind.

Meldemöglichkeit innerhalb und außerhalb der App

Unsere weitreichenden Meldefunktionen in der App und auf der TikTok-Website erlauben es Nutzer*innen, Inhalte an unsere Moderationsteams zu melden. Die Grundlage für das Melden eines Inhalts ist ein möglicher Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien. Zudem haben Nutzer*innen in Deutschland die Möglichkeit, Inhalte, die gegen das NetzDG und die damit geltenden Richtlinien verstoßen, zu melden. Wenn Nutzer*innen die Vermutung haben, dass ein Inhalt gegen das NetzDG verstößt, können sie diesen unter der Kategorie 'Fällt unter das Netzwerkdurchsetzungsgesetz' melden.

Prüfung der Meldungen gemäß NetzDG

NetzDG-Beschwerden werden gleichzeitig auf der Grundlage unserer NetzDG-Richtlinien und unserer Community-Richtlinien geprüft. NetzDG-Prüfer*innen prüfen NetzDG-Beschwerden anhand unserer NetzDG-Richtlinien, während unsere anderen Moderationsteams die NetzDG-Beschwerde anhand unserer Community-Richtlinien prüfen.

Alle Inhalte, die uns Nutzer*innen und Beschwerdestellen im Rahmen des NetzDG melden, werden bei uns durch spezielle Moderationsteams geprüft. Diese Teams sind bewusst sprachlich und kulturell sehr divers zusammengesetzt und decken insbesondere ein breites Spektrum an Sprachen ab. Selbstverständlich gehören den Teams auch deutsche Muttersprachler*innen an, die deutschsprachige Inhalte bearbeiten. Diese Teams sind intensiv geschult, um den Anforderungen des NetzDG in vollem Umfang gerecht zu werden. Im Rahmen der Prüfung von Inhalten stellen diese Teammitglieder fest, ob Inhalte gegen die im NetzDG genannten strafrechtlichen Bestimmungen verstoßen. Wenn sie einen solchen Verstoß feststellen, wird der Inhalt auf Grundlage des NetzDG in Deutschland gesperrt. Bei Verstoß gegen die Community-Richtlinien erfolgt die globale Entfernung des Inhalts. Wird weder ein Verstoß gegen die Community-Richtlinien, noch gegen das NetzDG festgestellt, bleibt der Inhalt weiterhin verfügbar. Wir informieren die Nutzer*innen, die uns einen Verstoß melden, über das Ergebnis der Prüfung.

NetzDG-Meldungen im zweiten Halbjahr 2020

Im betreffenden Halbjahr hat TikTk einen Anstieg an Nutzer*innen verzeichnen können. Dieser Anstieg spiegelt sich ebenfalls in den steigenden Beschwerdezahlen wider. Im zweiten Halbjahr 2020 haben Nutzer*innen insgesamt 246.434 mal Inhalte gemäß des NetzDG gemeldet. Diese Entwicklung zeigt uns, dass unsere Meldesysteme genutzt werden und dass sich unsere Community aktiv für ein respektvolles Miteinander auf der Plattform einsetzt. Sie bestätigt uns aber auch in der Überzeugung, dass wir unsere Anstrengungen immer weiterverfolgen müssen, um unseren Nutzer*innen eine positive und sichere Umgebung zu bieten.

In lediglich elf Prozent der gemeldeten Fälle (26.440) hat unser Team im Rahmen des NetzDG einen Verstoß festgestellt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. 93% aller Entscheidungen wurden dabei innerhalb von 24 Stunden getroffen.

Hintergrund zum NetzDG

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gilt in Deutschland seit Oktober 2017. Es gilt für Plattformen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Dabei sieht es unter anderem einen öffentlichen halbjährlichen Bericht der Plattformbetreibenden über die Maßnahmen vor, die sie im vergangenen halben Jahr im Rahmen des NetzDG getroffen haben.

TikTok

Andrea Rungg

Senior Director Communications TikTok Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande

andrea.rungg@tiktok.com

Grayling Deutschland

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