von Theo Bertram, Director Government Relations and Public Policy, Europa

Heute veröffentlicht TikTok seinen zweiten NetzDG(Netzwerkdurchsetzungsgesetz)-Bericht, der immer in einem Zyklus von sechs Monaten erscheint und das erste Halbjahr 2020 abdeckt. 

TikToks Mission ist es, Menschen zu inspirieren und zu bereichern, indem wir ihnen eine kreative Heimat geben und ihnen ein authentisches, unterhaltsames und positives Erlebnis bieten. Es ist für uns von höchster Priorität, unseren Nutzer*innen ein sicheres und geschütztes Umfeld zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Um das zu gewährleisten, geben wir Nutzer*innen die Möglichkeit, Inhalte, die sie als verletzend empfinden, direkt zu melden und halten uns damit auch an die lokalen Gesetze und Vorschriften der Märkte, in denen wir agieren. 

Nutzer*innen sollen einfach und intuitiv Inhalte melden können, die sie für bedenklich halten – unabhängig davon, ob diese ihrer Meinung nach gegen unsere Community-Richtlinien oder das NetzDG verstoßen. Aus diesem Grund haben wir leicht zugängliche Meldefunktionen eingerichtet, in denen die NetzDG-Meldekategorie nicht nur an erster Stelle aufgeführt, sondern auch in anderen Kategorien eingebunden ist.

141.830 NetzDG-bezogene Berichte innerhalb der vergangenen sechs Monate zeigen, dass wir eine aktive und engagierte Community haben. In etwas mehr als zehn Prozent der Fälle, die im Rahmen der NetzDG-Meldekategorie gemeldet wurden, haben wir Verstöße gegen strafrechtliche Bestimmungen festgestellt. Für die Bearbeitung der Fälle, die unter das NetzDG fallen, ist es wichtig, dass unsere Content-Moderator*innen fließend deutsch sprechen, die Vielfalt der in Deutschland lebenden Bevölkerung widerspiegeln und ein hohes Maß an Sensibilität für regionale Kulturen haben. Bei der Beurteilung nicht deutschsprachiger Inhalte werden sie von fremdsprachigen Kolleg*innen unterstützt. Alle NetzDG-Moderator*innen werden intensiv geschult, um den Anforderungen des NetzDG in vollem Umfang gerecht zu werden.

Auch über das NetzDG hinaus arbeiten wir kontinuierlich an der Sicherheit unserer Plattform und entwickeln neue Features, wie etwa aktives Bildschirmzeit-Management oder aber das automatische Blockieren unangebrachter Kommentare. Gleichzeitig fördern wir konsequent positives Nutzer*innenverhalten und Aktionen, die Nutzer*innen helfen, mit unangemessenen Inhalten umzugehen, beispielsweise mit Anti-Mobbing-Kampagnen wie #RespectMySize. 

In Dublin errichten wir gerade einen Trust & Safety Hub, indem wir — unter der Leitung von Cormac Keenan, Head of Trust & Safety EMEA — gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik und Gesellschaft an unseren Moderationsrichtlinien arbeiten. Wir verfügen außerdem über ein Sicherheitszentrum, in dem wir Respekt und Vertrauen fördern und den Nutzer*innen verschiedene Informationen zur Verfügung stellen. Die Förderung eines sicheren und positiven App-Erlebnisses hat für uns höchste Priorität.