Die Stigmatisierung von Körpergewicht und "Body Shaming" sind Herausforderungen unserer globalen Gesellschaft und Kultur. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, unsere Community vor potenziell schädlichen Inhalten und Verhaltensweisen auf TikTok zu schützen. Das spiegelt sich auch in unseren Anzeigen-Richtlinien wieder. Deshalb verbieten wir ab sofort Werbung für Fasten-Apps sowie Abnehmpräparate, die eine negative Auswirkung auf die seelische und körperliche Gesundheit unserer Nutzer*innen haben könnten. 


Zum Schutz unserer Nutzer*innen haben wir unsere Richtlinien außerdem entsprechend überarbeitet. Die Erfassung spezifischer Inhalte wie beispielsweise Angaben zur Gewichtsabnahme oder Hinweise auf das  Körperbild helfen uns, kritische Claims und Inhalte aus Diät-Werbungen zu erfassen und zu blockieren. Werbung für Produkte, die ein gesundheitsgefährdendes Körperbild oder eine ungesunde Beziehung zu Lebensmitteln fördern, sind nicht zulässig. Darüber hinaus darf Werbung für zulässige Produkte zur Gewichtsabnahme oder Nahrungsergänzung nur noch Nutzer*innen ab 18 Jahren angezeigt werden. In Deutschland stehen zudem keine Video-Filter zur Verfügung, die das Körpergewicht optisch verändern. 


Wir verfolgen eine klare Strategie, um ein gesundes Körperbild zu unterstützen – etwa mit Hilfe von unseren Anzeigen-Richtlinien und Einstellungsmöglichkeiten für unsere Nutzer*innen


Sicherheitsmaßnahmen für unsere Nutzer*innen

Für unsere Nutzer*innen, die vielleicht mit einem Gewichts-Stigma oder einer Essstörung zu kämpfen haben, haben wir in-App Kontrollelemente eingebaut, um ihre Erfahrung auf TikTok zu steuern:

  • Melden: Wenn Inhalte angezeigt werden, die ungesunde Verhaltensweisen fördern, können diese unserem Moderationsteam gemeldet werden. Dafür können Nutzer*innen lange auf das Video drücken, "Melden" wählen und die Option "Selbstverletzung" klicken.
  • Nicht interessiert: Wenn Nutzer*innen auf Inhalte stoßen, die sie triggern oder stören, können sie das Video gedrückt halten und "nicht interessiert" wählen. So besteht die Möglichkeit, zukünftige Videos desselben Creators oder derselben Creatorin oder Videos, die den gleichen Sound benutzen, auszublenden.
  • Kommentarfilter: Die TikTok-App bietet zwei Optionen zur Filterung von unerwünschten Kommentaren. Sie sind verfügbar, wenn man im Abschnitt "Datenschutz" unter den App-Einstellungen "Kommentarfilter" auswählt. Von dort aus blendet die erste Option im Fenster automatisch anstößige Kommentare aus. Mit der zweiten Option kann eine benutzerdefinierte Liste von Schlüsselwörtern erstellt werden, sodass Kommentare, die diese Wörter enthalten, ebenfalls automatisch ausgeblendet werden.
  • Blockieren: Nutzer*innen können andere Community-Mitglieder melden und blockieren, wenn sich diese unhöflich verhalten. Auf diese Weise kann das gemeldete Community-Mitglied nicht mehr die Inhalte des oder der Nutzer*in sehen oder damit interagieren. 


Creator*innen und Challenges, die sich für Body Positivity einsetzen

Zwei Freundinnen, unterschiedliche Outfits, ein gemeinsames Statement: Mit #StyleNotSize zeigen die Creator*innen Denise Mercedes und Maria Castellanos in ihren Videos, dass Stil keine Frage der Kleidergröße ist. Die bekannte Creatorin und Body Positivity-Ikone @lizzo inspiriert mit ihren Videos Frauen auf der ganzen Welt, zu ihrem Körper zu stehen. Auch viele deutsche TikTok-Creator*innen setzen unter dem Hashtag #RespectMySize ein Zeichen für Selbstliebe, wie beispielsweise @ms_wunderbar und @schoenwild. Ein beliebter internationaler Trend unter dem Hashtag #BodyPositivity, bei dem auch die Creator*innen-Schwestern Anna Maria Damm und Katharina Damm mitmachen, ist ein "realistischerer" Bauchtanz, der das Thema augenzwinkernd aufgreift. 


Die Creator*innen freuen sich über den TikTok Vorstoß in puncto Body Positivity, so auch Anna O'Brien (@glitterandlazers): "Durch die Änderungen der Anzeigenpolitik fühle ich mich sicherer, willkommener und stolzer, eine TikTok-Creator*in zu sein. Wir brauchen mehr Diversität, eine Diät-Kultur ist auf Tiktok nicht willkommen."


Wir suchen weiterhin kontinuierlich nach neuen Wegen, wie wir unsere Nutzer*innen bestmöglich unterstützen und ein positives und gesundes Umfeld schaffen können. Weitere Informationen finden Sie in unserem Sicherheitszentrum.